Unsere Satzung:

Satzung des Deutschen Verbandes der Resilienz-Trainer*innen e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen „Deutscher Verband der Resilienz-Trainer*innen“, 
abgekürzt DVRT e.V.
  2. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen eingetragen und hat seinen Sitz in Göttingen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

  1. Der DVRT e.V. ist ein eingetragener Berufs- und Fachverband wirtschaftlicher Art und nimmt die ideellen und unternehmerischen bzw. wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder wahr.
  2. Der DVRT e.V. hat die Zielsetzung, das Ansehen und die Qualifikation der Resilienz-Trainerinnen in Deutschland zu fördern, sowie weitere Verfahren zur Beurteilung und Sicherung von Qualitätsprozessen für diese Berufsgruppe zu entwickeln. Dafür definiert und entwickelt der DVRT e.V. das Berufsbild von Resilienz-Trainerinnen weiter.
  3. Der DVRT e.V. fördert und sichert die Qualifizierung seiner Mitglieder und verpflichtet sie, die vom DVRT e.V. entwickelten Grundsätze einzuhalten und auszuüben.
  4. Der DVRT e.V. betreibt Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des DVRT e.V. und seiner Mitglieder, bietet Informationen zu allen Bereichen des Resilienz-Trainings an. Er berät bei der Auswahl geeigneter Trainer*innen.
  5. Der DVRT e.V. strebt an, dass die Verfahrensgrundsätze für die Zertifizierung seiner Mitglieder mit einschlägigen Gesetzen und Verordnungen und europäischen Richtlinien im Einklang stehen.
  6. Der DVRT e.V. vergibt ein Zertifizierungssiegel.
    Der Verein strebt Abkommen mit anderen Zertifizierungseinrichtungen an und kooperiert mit Hochschulen, Berufsverbänden, Wirtschaftsunternehmen, der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) und dem gleichen Zweck dienenden Instituten im In- und Ausland. Dabei ist der DVRT e.V. offen für die Erweiterung seines Mitgliederkreises.

§ 3 Kein Erwerbszweck

  1. Der DVRT e.V. stellt einen Berufsverband ohne öffentlich-rechtlichen Charakter gem. § 5 Abs. 1 Nr. 5 KStG dar. Sein Zweck ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.
  2. Der DVRT e.V. ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Etwaige Erträge sind für die in § 2 genannten Zwecke zu verwenden.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des DVRT e.V. können alle natürlichen oder juristischen Personen sein. Sie können als Mitglieder aufgenommen werden, sofern sie die Anforderungen der Satzung an die Mitgliedsform erfüllen. Der DVRT e.V. strebt einen hohen Grad der Professionalisierung seiner Mitglieder an. Der Vorstand bestimmt daher die Aufnahmevoraussetzungen für die einzelnen Formen der ordentlichen Mitgliedschaft (siehe § 4 Absatz 2 a.). Diese werden auf der Internetseite des Vereins bekannt gegeben. Der Vorstand kann im Einzelfall die Aufnahme auch beschließen, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
  2. Folgende Mitgliedsformen bietet der DVRT e.V. an:
    a. Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die die Aufnahmekriterien für eine Mitgliedschaft im DVRT erfüllen, d.h. „Einzelmitgliedschaft“. Der Vorstand kann nach Beratung weitere Typen der ordentlichen Mitgliedschaft und entsprechende Aufnahmekriterien der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorlegen. Für die Bekanntgabe gilt § 4 Absatz 1.
    b. Fördermitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die den DVRT e.V. mit Beiträgen sowie sonstigen Zuwendungen unterstützen und den Vereinszweck nachhaltig fördern.
    c. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die sich im und um den DVRT e.V. besonders verdient gemacht haben.
  3. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag und teilt dem Antragsteller die Entscheidung schriftlich mit.
  4. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Ersten des laufenden Monats der Antragsannahme. Das Mitglied ist in den entsprechenden Listen auf der Website aufzunehmen.
  5. Die Mitgliedschaft endet
    a. durch Austrittserklärung des Mitgliedes. Diese kann gemäß §39, 2 BGB mit einer Frist von 30 Tagen zum Jahresende erfolgen und ist schriftlich gegenüber dem Vorstand abzugeben;
    b. durch Tod des Mitglieds oder Auflösung der juristischen Person;
    c. durch Ausschluss.

Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied durch sein Verhalten die Zwecke und Ziele des Vereins wesentlich beeinträchtig oder wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit dem Ausgleich offener Zahlungen im Verzug ist. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von 30 Tagen nach Zustellung Einspruch zur folgenden Mitgliederversammlung erhoben werden.

  1. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes. Es wird aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht und ist verpflichtet, sich in seinem Besitz befindliche vereinseigene Unterlagen dem DVRT e.V. zurückgeben. Es hat gegenüber dem DVRT e.V. noch ausstehenden Beitragsansprüche und Auskunftsansprüche zu erfüllen. Unter Auskunftsansprüchen sind sämtliche Angaben und Informationen zu verstehen, die das Mitglied dem Verein schuldet, damit der Verein seinen Vereinszweck in Art und Umfang derart erfüllen kann, als sei das Mitglied nicht ausgeschlossen worden oder ausgetreten.
  2. Ein Mitglied hat beim Ausscheiden keinerlei Ansprüche finanzieller Art gegen den DVRT e.V. Bereits geleistete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§ 5 Mittel des Vereins; Beitragspflicht

  1. Die Mittel des DVRT e.V. zur Erfüllung seiner Aufgaben werden aufgebracht durch Mitgliedsbeiträge (Geldbeträge) als Jahresbeiträge, freiwillige Beiträge und sonstige Einnahmen.
  2. Der DVRT e.V. erhebt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, der jeweils am Jahresanfang fällig ist. Die Höhe des Beitrags wird von der Mitgliederversammlung in einer gesonderten Beitragsordnung festgelegt.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied muss die Selbstverpflichtung / Empfehlungen / Ethikrichtlinien des DVRT e.V. beim Eintritt in den Verein anerkennen. Diese werden dem Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragsstellung zugänglich gemacht.
  2. Mitglieder dürfen während ihrer Mitgliedschaft das Logo des DVRT e.V. zusammen mit „Mitglied im“ verwenden. Zertifizierte Trainerinnen dürfen das Logo „DVRT zertifizierter Trainer*in“ verwenden.
  3. Alle Mitglieder haben ein Anwesenheitsrecht in der Mitgliederversammlung. Ordentliche Mitglieder besitzen ein Stimmrecht, Details ergeben sich aus. § 9 Absatz 3 Das Stimmrecht kann durch schriftliche Vollmacht für die Mitgliederversammlung auf ein anderes Mitglied übertragen werden. Jedes Mitglied darf maximal drei Stimmrechtsvollmachten erhalten.
  4. Alle Mitglieder dürfen Anregungen zur weiteren Beratung den einzelnen Organen unterbreiten.
  5. Mitglieder dürfen sich den Fachgruppen anschließen.
  6. Die Mitglieder sind während und nach Ende der Mitgliedschaft verpflichtet, alle ihnen durch das Mitgliedsverhältnis oder durch ein Auftragsverhältnis mit dem DVRT e.V. bekannt gewordenen Informationen des und über den DVRT e.V. vertraulich zu behandeln, nicht an Dritte weiterzugeben oder sonst öffentlich zu machen sowie diese Informationen nur für den bestimmungsgemäßen Gebrauch zu verwenden. Zu diesen Informationen gehören z. B. Haushaltspläne, Jahresabschlüsse und alle Informationen im Zusammenhang mit Zertifizierungsverfahren, wie z. B. alle persönlichen und geschäftlichen Daten der zu zertifizierenden Personen. Mitarbeiter oder Berater des Mitglieds gelten nicht als Dritte, wenn sie aus gesetzlichen Gründen zur Verschwiegenheit verpflichtet sind oder sich vertraglich zur Verschwiegenheit in dem hier geregelten Umfang verpflichtet haben.

Die Verschwiegenheit gilt nicht,
• soweit das Mitglied aus gesetzlichen Gründen zur Offenbarung verpflichtet ist (z.B. als Zeuge in einem Gerichtsverfahren) oder
• soweit die Offenbarung im Rahmen einer juristischen Auseinandersetzung mit dem DVRT e.V. erforderlich ist oder
• soweit die Informationen bereits vom DVRT e.V. öffentlich gemacht wurden.

§ 7 Organe des Vereins

  1. Organe des DVRT e.V. sind
    a. die Mitgliederversammlung,
    b. der Vorstand
    c. die Schlichtungsstelle.
  2. Die Organe des DVRT e.V. sind nach Möglichkeit paritätisch mit Männern/Frauen/Divers zu besetzen. Kein Mitglied darf in mehr als einem Organ ein Amt übernehmen. Ausgenommen ist das Amt des Versammlungsleiter*in der Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus fünf Personen, die ordentliche Mitglieder sind. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind 1. Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzende*r, Finanzvorstand sowie maximal zwei weitere Vorstandsmitglieder. Sie vertreten den DVRT e.V. gerichtlich und außergerichtlich und sind im Rahmen der Alltagsgeschäfte des DVRT e.V. einzelvertretungsberechtigt. Für umfangreichere Geschäfte ab einer Summe von € 1.000,00 je Geschäftsvorfall haben zwei Personen des Vorstandes zu zeichnen.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Nach Ablauf der Wahlperiode bleibt der Vorstand bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  3. Das Amt des Vorstandes erlischt weiterhin durch Tod, durch Abwahl, durch Rücktrittserklärung oder durch Ausscheiden aus dem Verein. Die Erklärung ist dem Vorstand schriftlich zu erteilen. Scheidet nur ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen; die Ersatzwahl bedarf der Bestätigung der nächsten Mitgliederversammlung.
  4. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte, verwaltet das Vereinsvermögen und vollzieht die Vereinsbeschlüsse und vertritt die Interessen des Verbandes nach außen.
  5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die in der Geschäftsstelle hinterlegt ist.
  6. Der Vorstand ist insbesondere zuständig für:
    a. alle Angelegenheiten, die nicht von der Mitgliederversammlung beschlossen werden,
    b. die Einberufung der Mitgliederversammlung,
    c. die Aufstellung des Wirtschaftsplans des Geschäftsjahres,
    d. Gewinnung der für die Ziele des Vereins relevanten Verbände und Einrichtungen als Mitglieder des Vereins sowie Grundsatzfragen der Mitgliedschaftserweiterung,
    e. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern und über den Abschluss von Abkommen mit anderen Zertifizierungseinrichtungen, die die Ziele des Vereins unterstützen.
  7. Der Vorstand kann:
    a. sich eine Geschäftsstelle einrichten. Die Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle werden durch den Vorstand bestimmt.
    b. gemäß § 30 BGB für gewisse Geschäfte besondere Vertreter bestellen. Die Vertretungsmacht eines solchen Vertreters erstreckt sich im Zweifel auf alle Rechtsgeschäfte, die der ihm zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt. Hierzu kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen. Dieser führt dann die Beschlüsse des Vorstands aus.
    c. zu seiner Unterstützung insbesondere Arbeitsgruppen einrichten oder Mitglieder mit Aufgaben betrauen.
  8. Der Vorstand und die Organe des Verbandes haben gegenüber dem DVRT e.V. Anspruch auf Auslagenersatz.

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. Der Termin der Mitgliederversammlung wird acht Wochen vor dem Termin per E-Mail an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse bekannt gegeben. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen zusammen mit einer vorläufigen Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Frist ist gewahrt, wenn die Einladung vier Wochen vor dem Termin der Versammlung zur Post gegeben oder per E-Mail an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse versendet worden ist. Über Gegenstände, die nicht in der Tagesordnung aufgeführt sind, können Beschlüsse nicht gefasst werden. Anträge für die Mitgliederversammlung müssen spätestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung eingegangen sein.
  2. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen bestimmen ihre Vertreter selbst und müssen diese sieben Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich oder per E-Mail bekannt geben. Der Vertreter sollte Mitglied des DVRT sein, muss dies aber nicht. Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefällt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Für Änderungen der Satzung und für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
    a. die Wahl der Vorstandsmitglieder;
    b. die Wahl der Mitglieder der Schlichtungsstelle;
    c. die Wahl des Rechnungsprüfers / Revisors;
    d. Beschlussfassung über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins;
    e. die Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes sowie die Entlastung des Vorstandes;
    f. die Festsetzung der Aufwandsentschädigung pro Vorstandsmitglied und für die Mitglieder der Zertifizierungskommission;
    g. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
    h. die Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan des laufenden Jahres und eine verkürzte Einnahmen- und Ausgabenaufstellung für das erste Quartal des Folgejahres;
    i. die Entscheidung über Einsprüche ausgeschlossener Mitglieder;
    j. die Beschlussfassung über ordnungsgemäß eingebrachte Anträge von Mitgliedern;
    k. die Beschlussfassung über sonstige Angelegenheiten, die ihr vom Vorstand unterbreitet werden.
  4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von Versammlungsleitung und Schriftführung zu unterzeichnen ist. Jedem Mitglied ist eine Abschrift der Niederschrift zuzuleiten oder in geeigneter anderer Form bereitzustellen.

§ 10 Schlichtungsstelle

  1. Die Schlichtungsstelle besteht aus drei Mitgliedern, welche von der Mitgliederversammlung durch einfachen Beschluss gewählt werden.
  2. Die Schlichtungsstelle wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder der Schlichtungsstelle bleiben bis zur Neuwahl der Schlichtungsstelle im Amt. Der Vorstand hält die Schlichtungsstelle handlungsfähig und ersetzt ausgeschiedene Mitglieder, die durch die nächste Mitgliederversammlung bestätigt werden müssen. Die Amtszeit der so bestimmten Mitglieder der Schlichtungsstelle endet mit der ursprünglich vorgesehenen Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds der Schlichtungsstelle.
  3. Das ehrenamtliche Amt erlischt durch Tod, durch Austritt oder Ausschluss aus dem DVRT e.V., durch Rücktritt, durch Abwahl oder Auflösung des DVRT e.V.
  4. Die Mitglieder der Schlichtungsstelle sind unabhängig, unparteilich und entscheiden überparteilich. Sie achten auf wertschätzende Behandlung der streitenden Parteien.
  5. Die Schlichtungsstelle hat ein Leitbild, welches nach außen sichtbar wird und von der Mitgliederversammlung bestätigt wird und bis auf weiteres gilt.
  6. Die Schlichtungsstelle dient als außergerichtlich schlichtendes Organ zwischen
    a. den Mitgliedern des DVRT e.V.,
    b. den Mitgliedern und ihren Klienten, Auftraggebern und Kunden,
    c. den Organen des DVRT e.V. und seinen Organmitgliedern,
    d. dem DVRT e.V. und seinen Mitgliedern.

§ 11 Fachgruppen

Im DVRT e.V. können sich Fachgruppen mit besonderen Fachthemen und Fragen zu Resilienz-Training sowie speziellen Aufgaben beschäftigen. Sie werden vom Vorstand eingesetzt. Die Fachgruppen können ein Jahresbudget für ihre Tätigkeit erhalten. Sie berichten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung über ihre Ergebnisse. Die Fachgruppen wählen einen Sprecherin, sowie eine Stellvertretung.

§ 12 Wirtschaftsplan, Kassen- und Rechnungsführung

  1. Der DVRT e.V. führt die Geschäfte nach Maßgabe eines Geschäftsplanes, der auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
  2. Die Rechnungsführung des DVRT e.V. obliegt dem Vorstand, der hierüber der Mitgliederversammlung berichtet. Die Rechnungsführung wird durch die von der Mitgliederversammlung bestellten Fachleute im Bereich Rechnungsprüfung / Revision geprüft.

§ 13 Haftung

  1. Mitglieder des Vorstandes, Mitglieder von Fachgruppen oder ein für den DVRT e.V. ehrenamtlich tätiges Mitglied haftet dem DVRT e.V. für einen in Wahrnehmung seiner Pflichten verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Satz 1 gilt auch für die Haftung gegenüber den Mitgliedern des DVRT e.V.
  2. Sind Mitglieder des Vorstandes, Gutachter, Mitglieder von Fachgruppen oder ein für den DVRT e.V. ehrenamtlich tätiges Mitglied nach Absatz 1 Satz 1 einem anderen zum Ersatz eines in Wahrnehmung seiner Pflichten verursachten Schadens verpflichtet, so kann er von dem DVRT e.V. die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Satz 1 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

§ 14 Auflösung

Mit der Auflösung des DVRT e.V., der Entziehung der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall des Zweckes fällt das Vermögen des DVRT e.V. an eine gemeinnützige Stiftung zur ausschließlichen Verwendung für die in § 2 genannten Zwecke. Eine Rückzahlung der von den Mitgliedern des DVRT e.V. erbrachten Beiträge und sonstigen Zuwendungen erfolgt nicht. Welche Stiftung genommen wird bestimmt die Mitgliederversammlung bei der Versammlung.

§ 15 Inkrafttreten

Die Satzung des DVRT e.V. wird in der Gründungsversammlung durch die Mitgliederversammlung am 15. Dezember 2019 beschlossen.

Göttingen, 15.12.2019